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Der Naturpark Dahme-Heideseen war durch zwei Bauvorhaben bedroht:
Die Firma WINGAS plante und beantragte eine Erdgas-Pipeline direkt durch das Ortsgebiet von Groß-Köris zu bauen.
Die Firma WINGAS plante und beantragte eine enorme (40.000 qm + 15.000 qm Lager- und Montagefläche) und sehr laute Erdgas-Verdichteranlage mit vier Gasturbinen einfach in bewohntes Gebiet der Köriser Heideseen zu bauen, in einen Teil des Naturparks Dahme-Heideseen, ohne eine großräumige Prüfung von Standortalternativen vorgelegt zu haben.
Nachdem es uns gemeinsam mit anderen Bürgerinitiativen zunächst gelungen war, das Raumordnungsverfahren aufgrund gravierender Fehler in den Antragsunterlagen zu stoppen, haben wir es durchgesetzt, dass das Verfahren nur mit der Maßgabe wieder aufgenommen werden konnte, dass nunmehr alternative Standorte für Trasse und Verdichteranlage in den Planungen zu berücksichtigen waren. Das Raumordnungsverfahren endete im Frühjahr 2009 mit der Entscheidung, dass die zunächst geplanten und von uns abgelehnten Standorte nicht raumverträglich sind, und nur eine Verlegung der Erdgasleitung entlang einer schon bestehenden Trasse unter Umgehung von Ortschaften sowie eine Errichtung der Verdichterstation neben einer schon vorhandenen Industrieanlage außerhalb des Naturparks genehmigungsfähig ist.
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